Die Auns und die Mikrosteuer – ein Fall von «Mission Creep»?

Die Auns ruft ihre Mitglieder dazu auf, Unterschriften für die Mikrosteuerinitiative zu sammeln. Das entpuppt sich aber als kommunikatives Missverständnis. Die Initiative hat wenig mit Unabhängigkeit und Neutralität zu tun, zielt aber auf einen grundlegenden Umbau des Steuersystems ab.

image 24. Oktober 2021, 15:00
Ein unglücklicher Zeitpunkt für die Lancierung der Mikrosteuerinitiative: Jacob Zgraggen, ehemaliges Mitglied der Geschäftsleitung der Bank Bär, an der Medienkonferenz des Komitees Anfang März 2020. Bild: Keystone
Ein unglücklicher Zeitpunkt für die Lancierung der Mikrosteuerinitiative: Jacob Zgraggen, ehemaliges Mitglied der Geschäftsleitung der Bank Bär, an der Medienkonferenz des Komitees Anfang März 2020. Bild: Keystone
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Mitte Oktober hat die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) einen Newsletter an ihre Mitglieder verschickt, in dem sie für die Initiative «Mikrosteuer auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr» Werbung macht und zur Unterschriftensammlung ermuntert. «Die Auns unterstützt die Initiative», wird darin festgehalten, da eine Mikrosteuer der Schweiz viele Vorteile bringe und auch die schweizerische Position gegenüber dem Ausland stärke.

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