Die «Impfinseln» ziehen bei der Impfwoche nicht wirklich mit

Der Impfgraben löst den Röstigraben ab. Vor allem in der Inner- und Ostschweiz ist die Impfquote tief und das Potenzial für die Aufholjagd entsprechend gross. Aber genau dort machen die Kantone nur halbherzig mit bei der Impfwoche, dem letzten Aufbäumen des Bundes. Denn es ist vergebene Liebesmüh.

image 9. November 2021, 05:00
Schlange vor einem Testzelt in Appenzell. (Bild: sm)
Schlange vor einem Testzelt in Appenzell. (Bild: sm)
Jetzt 30 Tage kostenlos testen
Profitieren Sie jetzt vom kostenlosen Probeabo für 30 Tage. Sie können das Abo während den 30 Tagen jederzeit in Ihrem Profil kündigen. Danach wird das Abo automatisch in ein Monatsabo umgewandelt.

Bereits ein Abo gelöst?

Möchten Sie ein anderes Abo? Klicken Sie hier

Markus Schmidli ist Realist. Der stellvertretende Kantonsarzt von Appenzell Innerrhoden liess bereits vor einiger Zeit verlauten, es gebe in seinem Kanton nicht mehr viel Potenzial für weitere Impfungen; wer eine solche wolle, habe es bereits getan, der Rest sei kaum zu erreichen. Obschon das Potenzial zahlenmässig gross wäre: Innerrhoden ist das Schlusslicht bezüglich Impfquote. In bester Gesellschaft mit anderen ländlichen Kantonen wie Uri oder Nidwalden.

Mehr von diesem Autor

image

Rettet das schwebende Fondue!

16.5.2022
comments13
image

Kommissionsgeheimnis: Meist viel Aufregung um nichts

7.4.2022
comments1
image

Doppelverdienerin im Parlament, Kritik an IKRK, «progressiver Bünzli» Jürg Grossen

5.4.2022
comments5

Ähnliche Themen