Deutsche Farbenlehre: Schwarzfahrer gibts nicht mehr

Deutsche Farbenlehre: Schwarzfahrer gibts nicht mehr

Die Verkehrsbetriebe in deutschen Grossstädte verzichten künftig auf diesen Ausdruck – er könne schwarze Menschen ohne Fahrschein beleidigen, finden (vornehmlich weisse) Anti-Rassisten. Blinde Passagiere werden vorderhand noch transportiert.

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von Gottlieb F. Höpli am 16.7.2021, 10:03 Uhr
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Da könnte einem schwarz vor den Augen werden: Die Berliner Verkehrsbetriebe, aber auch Münchner und andere deutsche öV-Betreiber wollen den Begriff «Schwarzfahrer» aus ihrem Repertoire streichen. Schwarze Menschen, vor allem aber – wie wir mal vermuten – weisse Anti-Rassismus-Aktivisten wollen ersteren die Schmach ersparen, als Schwarzfahrer diskriminiert zu werden. Wobei wir uns fragen, ob es denn wirklich so viele schwarze Mitmenschen gibt, die den öffentlichen Verkehr benutzen, ohne dafür zu
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