Printausgabe

Der Weltuntergang wird nochmals um ein Jahr verschoben

image 2. Dezember 2022, 08:00
Petra Kaster
Petra Kaster
Liebe Leserinnen und Leser
Irgendwie haben wir es geschafft, die Welt auch 2022 nicht untergehen zu lassen. Wir haben uns zwar redlich bemüht, aber so wie es aussieht, geht es doch weiter. Das freut die meisten. Den Anderen gibt es die Gelegenheit, weiterhin am Untergang zu arbeiten. Wenn man den Prognosen für das kommende Jahr traut, dann kommen wir der Sache 2023 ein grosses Stück näher. Zumindest, wenn man Nostradamus glaubt, dem wohl bekanntesten Wahrsager. Allerdings hat der schon für das vergangene Jahrzehnt den Weltuntergang vorausgesagt. Bekanntlich fand dieser nicht statt. Vielleicht glaubte Nostradamus selber nicht daran. Immerhin stellte er noch Prognosen über den zu erwartenden Weltuntergang hinaus. Wahrscheinlich hielte er es heute mit dem geflügelten Wort: «Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?» Das scheint ohnehin die am meisten verbreitete Doktrin in der heutigen Zeit zu sein.
Deshalb wollen wir uns vor dem Jahreswechsel nicht allzu viele Gedanken darüber machen, was denn im kommenden Jahr alles schieflaufen dürfte. Viel mehr schauen wir in dieser Ausgabe nochmals zurück auf ein Jahr, welches so ja irgendwie niemand erwartet hat. Zum Glück, sonst wären wir vielleicht nie ins 2022 gestartet. Als Optimist hat man wenigstens die Perspektive, dass sich einiges verbessern wird. Viel schlechter kann es nicht werden. Ich hoffe, das ist Ihnen Trost genug, um positiv nach vorne zu blicken. Von mir begleiten Sie jedenfalls die besten Wünsche ins neue Jahr.

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