Der Moderator und seine Mission

Sensibel, reflektierend, im Namen der Zuschauer auf der Suche nach der Wahrheit: So präsentierte sich der SRF-Mann Sandro Brotz in einem Porträt im «Nebelspalter». Aber der regelmässige «Arena»-Konsum zeigt ein anderes Bild. Der Moderator kann seine eigene Haltung nicht zurückstellen.

image 6. März 2022, 17:00
Sandro Brotz und Bundesrätin Simonetta Sommaruga bei der «Arena» zum Mediengesetz am 21. Januar 2022. (Bild: Screenshot SRF)
Sandro Brotz und Bundesrätin Simonetta Sommaruga bei der «Arena» zum Mediengesetz am 21. Januar 2022. (Bild: Screenshot SRF)
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SRF-Leute wollen bei ihren Auftritten unabhängig vom Staat, völlig objektiv und frei von einer eigenen Meinung wirken. «Arena»-Moderator Sandro Brotz ist da keine Ausnahme. Im «Nebelspalter»-Porträt über ihn gibt er zu, dass er eine eigene Haltung hat – hoffentlich auch, die hat jeder politisch interessierte Mensch. Gleichzeitig versichert er, dass diese in seinen Sendungen keine Rolle spiele. Er wolle herausfinden, «weshalb Menschen ihre Positionen haben».

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