Der Fall Grünbaum: 21 Jahre der Ungewissheit

Am 7. Juni 2001 wurde der Rabbiner Abraham Grünbaum in Zürich auf offener Strasse erschossen. Der Täter ist bis heute unbekannt. Auch ein erkennbares Motiv für die Tat gibt es nicht. Deshalb liegt der Schluss nahe, dass es sich um ein antisemitisches Verbrechen handelte. Auch wenn Beweise fehlen.

image 19. März 2022, 17:00
Der Tatort an der Weberstrasse in Zürich. (Bild: Keystone / Walter Bieri)
Der Tatort an der Weberstrasse in Zürich. (Bild: Keystone / Walter Bieri)
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21 Jahre sind je nach Perspektive eine lange Zeit oder nur ein Wimpernschlag. Der Mord am israelischen Rabbiner Abraham Grünbaum im Jahr 2001 sorgte damals wochenlang für Schlagzeilen. Zehn Jahre später später flammte das öffentliche Interesse noch einmal für kurze Zeit auf, als die Taten des «Nationalsozialistischen Untergrunds» (NSU) in Deutschland ans Tageslicht kamen. Ein möglicher Zusammenhang mit dem Verbrechen in Zürich führte bei diversen Zeitungen zum Griff ins Archiv, konnte aber bald

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