Der Fall Berset als ein Beispiel von «Shock and Awe»

Wenn es bei der Strafverfolgung um Prominente geht, tendieren die Behörden dazu, sich an amerikanischen Gebräuchen ein Beispiel zu nehmen. Das entspricht nicht der Kultur und dem Umgang, den wir in der Schweiz pflegen.

image 17. September 2021, 16:00
In den USA von grosser symbolischer Bedeutung: der öffentliche Einsatz von Handschellen bei Prominenten., wie hier bei Kenneth Lay, ehemaliger CEO des Energiekonzerns Enron und einer der Hauptverantwortlichen für den Milliardenbetrug beim Gang in den Gerichtssaal im Jahr 2004.
Bild: Keystone
In den USA von grosser symbolischer Bedeutung: der öffentliche Einsatz von Handschellen bei Prominenten., wie hier bei Kenneth Lay, ehemaliger CEO des Energiekonzerns Enron und einer der Hauptverantwortlichen für den Milliardenbetrug beim Gang in den Gerichtssaal im Jahr 2004. Bild: Keystone
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Was man immer von Alain Bersets Eskapade(n) und den jüngsten Enthüllungen dazu halten mag; sie werfen ein unschönes Schlaglicht auf eine ungute Entwicklung in der Strafverfolgung. Gemäss der Darstellung der «Weltwoche» wurden zur «Anhaltung» der mutmasslichen Erpresserin Mitglieder der «Tigris», einer Spezialeinheit der Bundeskriminalpolizei, aufgeboten. Auch wenn nicht alle Umstände des Falls bekannt sind, so ist doch nur schwer vorstellbar, dass dieser Einsatz (ob in Vollmontur oder in zivil)

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