Horrortrip

Ralph Weibel | veröffentlicht am 10.02.2021

Manchmal wundert einen, was andere wundert. Völlig perplex verkündet mir ein staatlicher Nachrichtensprecher, und es war ein Mann, deshalb hier kein *, #, :, Genderwahnsinn: «Trotz Pandemie floriert der Drogenhandel».

Gott sei Dank, wenigstens eine Branche wurde in der Lockdownomanie noch nicht an die Wand gefahren! Sind wir ehrlich, angesichts der angeordneten Repression muss jeder vernünftige Mensch zu Drogen greifen, damit er seine Vernunft verliert. In meinem schönsten Horrortrip hätte ich mir nie vorstellen können, in einer Welt zu leben, in welcher nur maskierte Zombies herumgeistern. In jeder Nachrichtensendung sehe ich Bilder von hochgekrempelten Ärmeln und Spritzen, die ins Fleisch gerammt werden, was unweigerlich an den Platzspitz erinnert. Die Hoffnung auf Normalität, angesichts der seit Wochen sinkenden Coronazahlen, werden von den Taskforce-Adlaten mit besorgter Miene zunichte gemacht. Es mutiert das Virus und macht aus uns weiter Mutanten, die willig alle Sanktionen und Repressionen akzeptieren. Ausgerechnet jetzt geht vielerorts der Impfstoff aus und der letzte Hoffnungsschimmer ist schon ausgeknipst, wenn wir Besorgt-Berset am Bildschirm sehen.

Da helfen nur Drogen! Möglichst harte! Her damit! Zumindest eine Flasche Wein!

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