Maskenball

Ralph Weibel | veröffentlicht am 08.07.2020

Also, nicht dass ich einen Ferrari fahren möchte oder sonst eine Luxuskarosse. Aber irgendwie bin ich schon etwas eifersüchtig auf die jungen Unternehmer, die mit einem guten Näschen, für das Verbergen desselbigen, Millionen verdient haben.

Maskenball
Nebelspalter | (Nebelspalter)

Während ich mich lustig machte über den Bundesrat, der Schutzmasken für unnütz hielt, weil er es verpasst hatte, genügend zu beschaffen, um Monate später eine Maskenpflicht im ÖV einzuführen, machten andere richtig Kohle. Tja, schon wieder eine Chance verpasst, mit etwas Einfachem einfach zu Geld zu kommen.

Wobei Schutzmasken ein wesentlich komplexeres Objekt zu sein scheinen, als man annehmen könnte. So scheitert die nationale Maskenproduktion bei der Flawa, die eigens dafür millionenteure Maschinen in China kaufte, beim deutschen TÜV. Eines von 40 (!) Kriterien erfüllten die bereits zu tausenden hergestellten Schweizer Masken nicht. Ab auf den Müll damit! Worauf wir jetzt wieder Masken importieren aus, dreimal dürfen Sie raten, ja, aus China! Wo die Masken wahrscheinlich auf denselben Maschinen gefertigt werden, die wir eingekauft haben, um beim TÜV durchzufallen. Kein Wunder sind Menschen, die sowas verantworten für eine Maskenpflicht. So kann man wenigstes sein Gesicht dahinter verstecken.

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