Blablavos

Ralph Weibel | veröffentlicht am 22.01.2020

Waren Sie schon mal während des WEF's in Davos? Da steht die Welt Kopf!

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Nebelspalter | (Nebelspalter)

Da werden ganze Läden und Kaffees ausgeräumt und umgebaut, damit die Eliten der Welt ihre Schleimspuren ziehen kann. Vordergründig um den Planeten etwas bessere zu machen. In der Realität, um ihn unter sich aufzuteilen. Das Brimborium rund um das Wirtschaftsforum steht in keinem Verhältnis zu dessen Erfolgen. Das zeigt sich unter anderem in der Berichterstattung. Wetten, Sie sehen oder hören in diesen Tagen eine Reportage über den Flughafen Altenrhein, wo die Bonzen im Privatjet landen? Oder von einem Chauffeur, der eine der 1500 Limousinen fährt, welche den Transport der 3000 Gäste sichern und die Promenade garantiert verstopfen. Wahlweise gibt es noch das Catering oder die Sicherheit, die den Steuerzahler, je nach Quelle, rund 10 Millionen Franken kostet. Dafür dürfen die Polizisten und Militärs etwas «realen Fronteinsatz» spielen. Wobei die grösste Gefahr darin besteht, dass einer der Scharfschützen unterkühlt von einem Dach fällt. Mehr ist da nicht.

Im Kongresszentrum wird gelabert über Leadership, Inspiration und Greta applaudiert, während man denkt «halt die Fress du Göhr». Richtig zur Sache geht es erst nachts (Repo Edelprostitution fehlt oben.) oder in den Luxusgeschäften.

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