Chinoise

Ralph Weibel | veröffentlicht am 11.12.2019

So langsam wird uns der Chinese unheimlich.

Chinoise
Nebelspalter | (Nebelspalter)

Kaum ein grosser Industriebetrieb in der Schweiz ist noch sicher vor der staatlich geförderten Wirtschaftsmacht aus dem Fernen Osten. Ehemalige Schweizer Aushängeschilder wie Syngenta, Bally oder Sigg sind längst vom Drachen geschluckt. Im Handelsregister haben sich die Mandate von Chinesen seit dem Jahr 2000 auf eine halbe Million verzwanzigfacht. Ich sage das ungern, aber einzig Donald Trump kämpft dagegen an. Auf seinem Eroberungszug geht der Chinese sehr subtil vor. Gefügig gemacht hat er uns mit Fondue Chinoise.

In vielen Schweizer Familien ist dieses zum bevorzugten Weihnachts-Menu aufgestiegen. Fragt sich, warum wir uns nicht davor ekeln, tonnenweise vorgefrorenes Fleisch von Plastiktabletts auf Gabeln zu stecken und dann zusammen mit Onkle Paul, dem immer die dritten Zähne aus dem Mund fallen, in Bouillon zu tauchen! Wahrscheinlich weil die Vorbereitung wenig Arbeit macht, die fertigen Konservierungsstoffe, äh, Saucen, so verdammt gut und die Gäste endlos lange beschäftigt sind. Deshalb lieben wir das Fondue Chinoise. Daran, dass die Chinesen Menschenrechte mit Füssen treten müssen wir an Weihnachten nicht denken, aber wenn wir unser Fleisch aufspiessen vielleicht daran, dass sie auch Hunde essen.

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