Gruselfilm

Ralph Weibel | veröffentlicht am 04.09.2019

Lese grade, welche Filme in diesem Herbst die Cineasten in die Kinos locken sollen. Bleibe sehr verwundert bei der Schlagzeile hängen: Das sind die Höhepunkte des Gruselherbstes.

Gruselfilm
Nebelspalter | (Nebelspalter)

Selbst kein Freund von gruseligen Filmen, fasziniert mich, was sich Mensch ansehen, damit der Adrenalinspiegel im Körper steigt. Oder zumindest die junge Frau, die man ins Kino ausführt, näher an einen heranrückt. Eigentlich sind Horrorfilme ja nur deshalb erfunden worden, damit jungen Männern die Erstkontaktaufnahme erleichtert wird.

Kein Mensch sieht sich freiwillig Filme an, in denen ein böses, ausserirdisches Kind sein Unwesen treibt oder in dem das in Clowns personifizierte Böse Menschen vernichtet, oder junge Paare auf einem gemütlichen Trip in die Natur von heidnischen Sekten mit viel Freude und Eifer gehäutet und gevierteilt werden. Wenn man sich richtig gruseln will, gibt es wesentlich einfachere Mittel als Horrorfilme, für die man auch noch bezahlen muss. Im kommenden Wahlherbst empfiehlt sich beispielsweise ein Spaziergang im Nebel, vorbei an den Wahlplakaten von Kandidatinnen und Kandidaten, die grinsend versprechen, aus der Schweiz eine bessere zu machen. Wem das nicht Horror genug ist empfehle ich, die Tagesschau zu sehen.

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