Fil Fergnügen

Ralph Weibel | veröffentlicht am 14.11.2018

Libe Khinder, äs gab eine Zait, da musten oire Eltärn und Groseltärn in der Schuhle richtig lesen und schraiben lärnen.

Fil Fergnügen
Marco Ratschiller |

Jezd findän das nicht meer ale Pädagogän sinvol. Däshalb dürffen ale so schreibän, wi si Luscht haben. Auch die Satszaichen könen gesezt wärden, wi mann es gärne hete. Oire Forfaren musten ales nach einär Gramadik fon einäm Härn Dudän schraiben. Där Leerer tsaichnäte soo lange Fögel auf die Wanttafäl, bis jedär Leegaschtenikär begrifff, das mann vliigändäs Väderviich mid ainäm Fögeli-V schraibt. Und weer das nicht begrif, dem wurdä där gälbe Schunggen um di Orän gehauän. Dafor müst ir oich nicht vürchtän. Hir ein par Beispile, warum Gramadik wichdig ist. Wen du di Underschide nicht märkst, frag daine Groseldern:

Die Spinnen
Die spinnen

Der Mann sagt, die Frau kann nicht Auto fahren.
Der Mann, sagt die Frau, kann nicht Auto fahren.

Der gefangene Floh.
Der Gefangene floh.

Wen ir Glük habd, müst ir dass nicht meer lärnen. Irgändwan sprächän ale änglisch. Däshalb darfscht du nach disär Däutschstundä jedzt widär ins Vrüänglisch.

Weitere Artikel

loader