Durchleuchtet

Ralph Weibel | veröffentlicht am 03.10.2018

Gut ging diese Woche zu Ende. Sonst wären neben Doris Leuthard sowie Johann Schneider-Ammann womöglich noch mehr Bundesräte zurückgetreten ...

Durchleuchtet
Marco Ratschiller |

... Nicht, dass deshalb etwas Schlimmes mit der Schweiz geschehen wäre. Probleme bereitet die Suche nach den beiden Nachfolgern oder, um es genderkonform zu sagen, den Nachfolgenden.

Die Vergangenheit zeigt, es ist nicht so entscheidend, was jemand macht, sondern, was jemand gemacht hat. Verständlich ausgedrückt, welche Leichen im Keller liegen. Siehe Maudet, der vor einem Jahr noch als FDP-Bundesrat vorgeschlagen war. Am Schluss wurde der Italiener Ignazio Cassis gewählt. Jetzt heisst die Kronprinzessin Karin Keller Sutter, kurz KKS. Auf den ersten Blick kann man die Ständeratspräsidentin völlig bedenkenlos in einem Nacktscanner durchleuchten ohne eine böse Überraschung zu erleben. Allerdings ist auch KKS nicht ohne Vergangenheit. Recherchen des ‹Nebelspalters› zeichnen ein düsteres Bild. Sie wurde zufällig von einem Sozialdedektiv in Konstanz fotografiert, was die Vermutung schürt, sie hätte sich den Versuchungen einer Einkaufstouristin hingegeben. Im Weiteren ist es schon suspekt, wenn es keine Berichte über Exzesse in der Jugend gibt. Es weckt den Verdacht, KKS hätte überhaupt keine Jugend gehabt, was Verschwörungstheoretiker auf den Plan ruft. Vielleicht ist sie eine Mutantin eines fernen Planeten, der uns infiltriert, mit dem Ziel, die Schweiz zu unterwerfen. Oder, sie ist wirklich die perfekte Bundesratskandidatin.

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