Die neue deutschen Regierung im Schnellcheck

Wolf Buchinger | veröffentlicht am 10.02.2018

Die neue deutschen Regierung im Schnellcheck
Carlo Schneider |

Kanzlerin: Angela Merkel. Nach wie vor die Mutter der Nation, sie hat aber schon heimlich Strassenkarten der U.S.A. gekauft, um mit ihrem Mann in zwei Jahren den Kontinent frei und ungebunden auf dem Motorrad zu durchqueren.

Vizekanzler: Olaf Scholz. Da hat sich Mutti einen braven, unproblematischen Kuschelbären ausgesucht, von Nichts auf Hundert, und mit soviel Zahlenaffinität auch gleich noch Finanzminister. Bis hundert kann er mit Hanse-Sturheit zählen, einen Schäuble wird er nie ersetzen können.

Äusseres: Sigmar Gabriel. Kennt die Weltkarte ja schon ein bisschen. Musste jetzt kurz mal die Karte «Parteizoff» spielen, um zurück auf seinen Posten zu dürfen.

Inneres und Heimat: Horst Seehofer. Wenn geistig Lahmgewordene Karriere machen wollen, haben sie Heimatgefühle und versuchen, aus Deutschland ein gemächliches Bayern zu machen, Obergrenze von 200.000 Schuhplattlern pro Tag.

Verkehr: Andreas Scheuer. Eigentlich ein zweites Ministeramt für Seehofer, denn, wo der Horst bisher war, stand der Andreas immer hinter ihm, quasi ein gehorsamer Zwilling ohne viel Eigenes.

Entwicklung: Dorothea Bär. Sie ist nur wegen der Frauenquote dabei, der Bär wird nicht los sein, denn in Mali und allen anderen Problemländern sorgt ihre Kollegin schon für Ordnung, nämlich:

Verteidigung: Ursula von der Leyen. Sie will miterleben, wie ihre emotionale Bundeswehr endlich wieder richtig schiessen und fliegen kann, danach wird sie jeden Soldaten persönlich küssen.

Agrar: Julia Klöckner. Ein Testlauf dank Angela. Wer mit infizierten Wildschweinen und eingesperrten Hühnern fertig wird, könnte auch ihre Nachfolgerin werden.

Justiz: Heiko Maas. Der Napoleon unter den Ministern kommt auch aus dem Saarland. Vom Produktionsarbeiter bei Ford direkt nach Berlin – Achtung! Dieser Mann wird ein Massstab werden.

Bildung: Hermann Gröhe. Bisher fleissig und sehr teuer. Sein Motto als Chef: „Das Schlimmste, was man tun kann, ist nichts tun“.

Familie: Katharina Barley. Sie und die nächste Ministerin muss man googeln. Sie ist die Speerspitze nach dem Brexit, aber ein echtes Kölner Mädche, das den verbockten Altpolitikern gut tun könnte.

Gesundheit: Annette Widmann-Mauz. 11% Stimmen bei der letzten Wahl in Hechingen verloren, Flucht nach vorne erfolgreich nach Berlin angetreten. Spezialistin für Präimplantationstechnik. Na, das wird eine sichere Gesundheit.

Ein erstes Fazit: Diese neue Regierung ist auf dem Niveau ihrer Kollegen in der Schweiz angekommen: lieb, nett, brav, Mittelmass.

PS: Martin Schulz - wer war das?

 

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