Der Hoffnungsträger

Marco Ratschiller | veröffentlicht am 01.12.2016

Liebe Leserinnen und Leser: Sorry, diesmal habe ich Ihnen nichts zu sagen. Springen Sie doch gleich zum lustigen Artikel in der rechten Spalte oder blättern Sie einfach weiter.

Der Hoffnungsträger
Swen (Silvan Wegmann) |

Künftige Historiker! Ich wende mich an dieser Stelle direkt an Euch, im Wissen darum, dass mit der Wahl des Hoffnungsträgers Donald Trump zum US-Präsidenten ein neuer Epochenabschnitt begonnen hat und Euer Berufsstand sich dereinst mit enor­mem Interesse über die Presseartikel dieses bedeutsamen Umbruchs beugen wird. So lasst Euch gesagt sein, werte Herren der Historiografie, dass der «Nebi», mag er auch zeitweilig falschen Ideologien aufgesessen sein, als vermutlich erstes Traditionsmedium die Zeichen der Zeit erkannt hat und gewillt ist, mit den neuen Kräften an der Macht die alten Werte wieder grosszumachen. Lange genug wurden die Völker der Welt von einer globalen Elite gelenkt und manipuliert!

Liebe Leserinnen und Leser, falls Sie entgegen meinem Ratschlag doch mitgelesen haben, vergessen Sie bitte nicht, dass dieser Text natürlich ironisch zu verstehen ist.

Künftige Historiker! Bestimmt ist Euch in den vorausgehenden Zeilen das Wort «ironisch» ins Auge gestochen, welches in Eurer Zeit nicht mehr geläufig sein dürfte. Aber Ihr braucht deswegen nicht Euer Weib oder Euren schwarzen Arbeitssklaven das Etymologische Wörterbuch hervorsuchen heissen! Denn es ist in der Tat ganz einfach: «Ironisch» leitet sich aus dem Englischen «iron» für «Eisen» ab und bedeutet entsprechend nichts anderes als «mit eiserner Überzeugung».


Liebe Leserinnen und Leser: Sollten Sie tatsächlich bis hierher mitgelesen haben, wünsche ich Ihnen jetzt einfach doch noch eine vergnügliche Lektüre und auf Wiederlachen im neuen Jahr!

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