10 gesicherte Fakten zum Apple-Auto

Marco Ratschiller | veröffentlicht am 19.02.2015

Nach jüngsten Berichten des «Wall Street Journal» und der «Financial Times» entwickelt Apple ein eigenes Auto. Hunderte Mitarbeiter sollen seit einem Jahr am Geheimprojekt «Titan» arbeiten. Wir sagen Ihnen, welche Fakten und Eckdaten bereits jetzt bekannt sind.

10 gesicherte Fakten zum Apple-Auto
  (Nebelspalter)

1. Wie schon beim aktuellen iPhone wird Apple auch das Auto in zwei Grössenanbieten. Genau wie beim Smartphone ist jetzt schon klar, dass sich die grössere Variante «iCar PLUS» ebenfalls knicken und falten lässt. Sicher ganz praktisch zu Hause oder im engen Parkhaus.

2. Rund zehn Prozent der Forschungs- und Entwicklungsausgaben bei Apple werden bekanntlich dafür eingesetzt, stetig neue Schrauben zu entwickeln, zu denen kein handelsüblicher Schraubenschlüssel passt. Gehen Sie also davon aus, dass gelernte Automechaniker beim iCar keine Chance haben - Reparaturen werden nur die hippen «Dschiinies» im Apple Store ausführen können.

3. Dass Apples Auto elektrisch betrieben und sich zu Hause aufladen lassen wird, gilt als sicher. Richten Sie sich aber darauf ein, dass jede neue Modellgeneration auch neue Ladekabel und -adapter benötigen wird, aus gaaaanz zwingenden Miniaturisierungs-Gründen.

4. Künftige iCar-Besitzer sollten frühmorgens für den Weg zur Arbeit eine Viertelstunde mehr einplanen. Denn mindestens zwei- bis dreimal wöchentlich lässt sich der Wagen erst starten, wenn die angepassten, fünfhundertseitigen AGB gelesen und akzeptiert worden sind.

5. Im Apple-Auto sollten Sie sich stets auf reichlich Frischluft und eine verwehte Frisur einstellen. Grund: Apple wird garantiert keine Windows verbauen.

6. Apples iCar wird für die Bordnavigation selbstverständlich auf den hauseigenen Kartendienst setzen. Da dieser noch immer reichlich fehlerhaft ist, kann man davon ausgehen, dass das Auto zum Ausgleich technisch so ausgestattet sein wird, dass es auch abseits befestigter Strassen gute Figur macht und sogar spielend Seen und Flüsse durchquert.

7. Logisch ist auch, dass dem Auto ein übliches Autoradio fehlen wird. Musik kann nur über iTunes gekauft und heruntergeladen werden. Bereits kostenlos vorinstalliert ist jedoch das aktuelle Album von U2, das bei jeder Fahrt Default-mässig abgespielt wird, solange das Bordsystem keine eigenen Downloads erkennt.

8. Apple-Kenner wissen es bereits: Der Konzern duldet keine anstössigen Inhalte. Wer es mit Sex im Auto versucht, muss damit rechnen, dass der Wagen gesperrt wird, die Garantie erlischt und die persönliche Apple ID gelöscht wird.

9. Käufer eines Apple-Autos sollten sich auch bewusst sein, dass sie die Überholspur auf der Autobahn nur im ersten Jahr nutzen können werden. Denn immer, wenn ein neues Modell auf dem Markt kommt, wird das alte bekanntlich deutlich langsamer.

10. Zuletzt aber doch noch eine gute Nachricht: Wer mit einem iCar unterwegs ist, muss sich auf jeden Fall keine Sorgen vor Bussen-spuckenden Blitzern machen. Denn Apple bleibt dabei: Kein Flash-Support für seine Mobile Devices.

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