K.-o.-Tropfen: Weitere Opfer melden sich

Marco Ratschiller | veröffentlicht am 05.01.2015

Während die Zuger Politikerin Spiess-Hegglin offenbar negativ auf K.-o.-Tropfen getestet worden ist, haben sich zahlreiche weitere Politiker mit der Vermutung an die Öffentlichkeit gewandt, Opfer dieser Substanz geworden zu sein.

K.-o.-Tropfen: Weitere Opfer melden sich
  (Nebelspalter)

Bereits am frühen Morgen Schweizer Zeit trat der nordkoreanische Atomsprengkopf Jong-un vor die Medien und beschuldigte politische Gegner, ihn mit K.-o.-Tropfen zu Gesprächsangeboten mit Südkorea verleitet zu haben. Medizinische Untersuchungen hätten zudem eine zeitweilige Beeinträchtigung seiner Psychose ergeben, die normalerweise eine stabile Unberechenbarkeit garantiert.

Im Baltikum wurde heute mit Blick auf den dramatischen Euro-Zerfall heftig spekuliert, ob ganz Litauen unter dem Einfluss der bewusstseinsverändernder Gamma-Hydroxybuttersäure - so die chemische Bezeichnung - gestanden haben könnte, als es sich entschied, sich zum jetzigen Zeitpunkt noch der Währungsunion anzuschliessen. Ähnlich schwerwiegend ist der Verdacht, dass sämtliche Griechen aktuell im Hinblick auf die Wahlen unter dem Einfluss von Chaos-Tropfen stehen könnten.

Bereits seit längerem wird vermutet, dass US-Präsident Barack Obama unter dem Einfluss von OK-Tropfen stehen könnte. Im Gegensatz zu K.-o.-Tropfen erinnert man sich bei OK-Tropfen sehr wohl an alle Versprechungen und roten Linien, die man aufgestellt hat, findet es aber voll Okay, wenn man sich trotzdem nicht daran hält.

Sehr umstritten ist das Gerücht, dass die Pharmaindustrie bereits auch wirksame IQ-Tropfen entwickelt hat. Nach zuverlässigen Quellen wird diese Substanz in einem gross angelegten Versuch seit Wochen an den Montagsdemonstrationen in Dresden dem reichlich konsumierten Bier beigemischt - bisher allerdings leider ohne jeden Erfolg.

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