Week END - der satirische Wochenrückblick

Roland Schäfli | veröffentlicht am 15.11.2013

Die wichtigsten Schlagzeilen und Ereignisse der vergangenen Tage - nochmals für Sie im kompakten Überblick.

Week END - der satirische Wochenrückblick
red. (Nebelspalter)

MONTAG: Sitten-Polizei in U-Haft
Zürichs Polizeivorsteher Wolff will dunkelhäutige Polizisten. Warum ist heutzutage alles so kompliziert? Im Militär schwärzte man sich seinerzeit das Gesicht einfach mit einem vorne angebrannten Korkzapfen! Angeschwärzt wurden auch fünf Beamte der Sittenpolizei. Offenbar von Prostituierten. Was dem Begriff «Whistleblower» ja eine ganz neue Bedeutung gibt. Die eigenen Kollegen mussten die Jungs von der Sitte wegen Korruption verhaften. Denn ebenso wie beim neuen Service in der Migros pflegten sie ausgerechnet in Kontaktbars das neue «kontaktlose Zahlen».

DIENSTAG: Delfinarium nicht Too Big to Fail
Von drei Delfinen erreichten nur 66,6 Prozent den Delfin-Himmel in Jamaica, wo sie nun fremdbetreut werden. Damit ist das Verhältnis von lebenden zu nicht-lebenden Delfinen in Lipperswil auf 1:12 gesunken. Ist jedoch nicht systemrelevant fürs Conny-Land. Als systemrelevant erklärt hat die Nationalbank hingegen nun auch «Starbucks». Da sich der Kaffeekonzern neu an die SBB anhängt, könnte er den ganzen Zug mitreissen.

MITTWOCH: «Extra-Zugpflicht» 
Die Nationalratskommission spricht sich gegen die sogenannte «Extra-Zugpflicht» aus. Damit ist nicht nur der Extra-Zug für Fussballfans gemeint - auch einen Extra-Zug an der Elektro-Zigarette darf man in den ÖV nicht mehr tun. 

DONNERSTAG: Shawne Fielding vor Gericht
In Bern wurden neue Botschafter ernannt. Und in Zürich alte Botschafter-Gattinnen verurteilt. Geht es  Shawne Fielding schon so dreckig, dass sie in Genf anonym einen Diamanten für 29 Millionen versteigern muss? Sogar ein Kaviar-Tablar soll sie Thomas Borer gestohlen haben, der deswegen nur noch Kartoffelchips zu sich nehmen konnte. Was soll nur aus der zeigefreudigen Exotin werden, die gerne kleine Tricks vorführt? Im Connyland soll eben eine passende Stelle freigeworden sein.

FREITAG: Sommaruga gibt alles zu
Simonetta Sommaruga hat ihre alte Schule besucht. Und dort gebeichtet: Gelernt habe sie im Internat, wie man raucht. Und zwar nicht die E-Zigarette, sondern so richtig. Was deutlich zeigt, was bei Fremdbetreuung herauskommen kann.

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