Im Zeichen des Fragezeichens

Marco Ratschiller | veröffentlicht am 01.10.2010

Im Zeichen des Fragezeichens
Swen (Silvan Wegmann) | (Nebelspalter)

Endlich. Gelegentlich wird der SVP vorgeworfen, die Strategie des «permanenten Wahlkampfs» in die Schweiz eingeführt zu haben und damit eine lösungsorientierte Sachpolitik zu erschweren. Tatsache ist: Vakante Bundesratssitze stören den Politbetrieb in Bern weitaus mehr und fokussieren das mediale Interesse über Wochen auf Personal- statt auf Sachfragen. Kein Rücktritt der vergangenen Jahre erfolgte aus triftigen gesundheitlichen Gründen, sondern folgte auch bei CVP, FDP und SP primär parteitaktischen Überlegungen. Nun kehrt wenigstens für Monate wieder Ruhe ins Bundeshaus, die Neugewählten haben einen provisorischen Ein-Jahres-Vertrag erhalten.

Was macht eigentlich? Die heutige Medienlandschaft steht im Ruf, immer nur atemlos die neusten Katastrophen, Skandale und Kontroversen zu hyperventilieren, selbst aber ein erodierendes Langzeitgedächtnis zu besitzen: Wie geht es den Erdbebenopfern in Haiti? Was läuft in Süd­afrika nach der WM? Sie wissen: Der ‹Nebelspalter› ist anders. Wir haben in dieser Nummer eine ganze Reihe brennender «Was macht eigentlich …?»-Fragen zusammengestellt und für Sie beantwortet.

Poier und Paradieser. Zu den weiteren Highlights im Oktoberheft gehört eine exklusive Gastkolumne des Österreicher Kabarettisten Alf Poier sowie der Start der Comic-Reihe «Paradieser», in welcher der Luzerner Jonas Brühwiler in der richtigen Mischung aus schwarzem und doch liebevollem Humor «den letzten Dingen» nachgeht.

Artikel erschienen in der Ausgabe

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