«Er wird als gefallener Engel in die Geschichte eingehen»

Er galt als moderner Sozialdemokrat und Reformer. Doch seine Treue zu Wladimir Putin hat das Bild des deutschen Ex-Bundeskanzlers Gerhard Schröder beschädigt. Kaum jemand versteht ihn noch. Eine Spurensuche mit dem Zürcher Verleger Matthias Ackeret, der ihn mehrfach getroffen hat.

image 16. März 2022, 13:30
Gerhard Schröder und seine Frau Soyeon Schröder-Kim bei einer Anhörung zum Projekt «Nord Stream 2» im deutschen Bundestag im Juli 2020. (Bild: Keystone / Kay Nietfeld)
Gerhard Schröder und seine Frau Soyeon Schröder-Kim bei einer Anhörung zum Projekt «Nord Stream 2» im deutschen Bundestag im Juli 2020. (Bild: Keystone / Kay Nietfeld)
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Gerhard Schröder wurde innerhalb weniger Tage vom respektierten Altpolitiker zum Buhmann. Er hält an seinen Aufgaben für die russische Energiewirtschaft fest und will nicht mit seinem Freund Wladimir Putin brechen. Frühere Weggefährten verlassen Schröder, er verliert an Ansehen. Der Verlag Ringier hat die Zusammenarbeit mit ihm als Berater sistiert. In den vergangenen Tagen versuchte der Ex-Bundeskanzler, seine Beziehungen zu nutzen und zwischen Russland und der Ukraine zu vermitteln. Laut den u

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